Als Kommunikationsschnittstelle ist der DBWC von Natur aus zur Knüpfung von Kontakten und zum Eingehen von Partnerschaften prädestiniert. Unsere langjährigen Beziehungen bilden die Grundlage für die Arbeit des Clubs und sind Faustpfand und Basis für die erfolgreiche Unterstützung unserer Mitglieder bei auftretenden Fragen oder Problemen. Über die Jahre entstanden viele Kontakte in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, ohne die der DBWC nicht sein heutiges Gesicht hätte. Diese Partnerschaften ermöglichten und ermöglichen uns weiterhin die Durchführung unserer Veranstaltungen und die Realisierung unserer Projekte.

 

Eine besonders enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit verbindet den Wirtschaftsclub mit der Deutschen Botschaft und der Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft. Diese findet ihren Ausdruck in regelmäßiger Abstimmung, gegenseitiger Information sowie im koordinierten Vorgehen in wirtschaftsrelevanten Fragen. Gemeinsame Veranstaltungen, Präsentationen und aufeinander abgestimmtes Auftreten auf Seminaren und Foren tragen das Bild einer gemeinsamen deutschen Wirtschaftskompetenz auch nach außen. Dieses Bild wird durch die guten Beziehungen zu anderen relevanten deutschen Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft (GET, Ostausschuss der deutschen Wirtschaft, IHK Erfurt) vervollständigt.

 

In den vergangenen Jahren hat sich der Deutsch-Belarussische Wirtschaftsclub als anerkannter und kompetenter Gesprächspartner der belarussischen Regierung und anderer belarussischer Organisationen und Einrichtungen etabliert. Dies findet unter anderem seinen Ausdruck in der Mitgliedschaft des Wirtschaftsclubs im Konsultativrat für ausländische Investitionen (FIAC) beim Ministerrat der Republik Belarus. Dort arbeitet der Club in allen Arbeitsgruppen mit und hat gemeinsam mit dem Außenministerium den Co-Vorsitz der Arbeitsgruppe «Verbesserung des Images des Standorts Belarus im Ausland» inne. Darüber hinaus ist der Club Mitglied des Ständigen Komitees des Konsultativrats.

 

Partnerschaften bestehen auch zu den belarussischen Unternehmerverbänden und -organisationen. Abstimmungsrunden und gemeinsame Veranstaltungen dienen der Bestimmung gemeinsamer Interessen und tragen dazu bei, die Rahmenbedingungen für die wirtschaftlichen Tätigkeiten unserer Mitglieder weiter zu verbessern.

 

Über Belarus hinaus pflegen wir Partnerschaften zu unseren Schwesterorganisationen in der Region, wie z.B. in Russland (Wirtschaftsclub Russland), Ungarn (Deutscher Wirtschaftsclub Ungarn) und Kasachstan (DKAU).


Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland stellt die offizielle diplomatische Vertretung der Bundesrepublik in Belarus dar, repräsentiert die Bundesrepublik und vertritt ihre Interessen. Bei Notfällen ist die Botschaft für Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik über eine 24-Hotline erreichbar. Die VISA-Stelle der Deutschen Botschaft übernimmt neben Visafragen auch Pass- und Urkundenfragen der in Belarus lebenden Bürgerinnen und Bürger.

 


Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft

Die Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Belarus hat seit 1995 als Kontaktbüro des Landes Nordrhein-Westfallen — Repräsentanz der IHK Bonn/Rhein-Sieg in Minsk agiert und wurde im Jahre 2000 durch die Entscheidung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in die Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft umgewandelt. Seit dieser Zeit gehört sie zum weltweiten Netz deutscher Auslandshandelskammern, die vom DIHK betreut werden. Vorrangiges Ziel der Tätigkeit der RDW ist es, die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen deutschen und belarussischen Unternehmen effektiv zu entwickeln und zu fördern.

 


GET Belarus

Das „German Economic Team Belarus“ (GET Belarus) führt seit 2003 eine unabhängige wirtschaftspolitische Beratung von belarussischen Regierungsinstitutionen durch. Dieser Dialog zu wirtschaftlichen Fragen soll den Transformations-prozess der belarussischen Volkswirtschaft begleiten, u.a. durch Heranziehung deutscher und internationaler Erfahrungen. Im Rahmen seiner Beratungstätigkeit steht GET Belarus dabei auch in einem engen Dialog mit Akteuren der Zivilgesellschaft sowie mit internationalen Organisationen. Darüber hinaus unterstützt GET Belarus mit seinem gesammelten Know-how und detaillierter Kenntnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge des Landes deutsche Institutionen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. GET Belarus ist ein Teil des regionalen Projekts „Hochrangige Regierungsberatung im Auftrag des BMWi“, welches auch die Ukraine, Moldau und Georgien umfasst.

 


Goethe-Institut Minsk

Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Das Goethe-Institut fördert die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Es vermittelt ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben. Mit seinem Netzwerk von Goethe-Instituten, Goethe-Zentren, Kulturgesellschaften, Lesesälen sowie Prüfungs- und Sprachlernzentren nimmt das Goethe-Institut zentrale Aufgaben der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik wahr. Es ist dabei auch Partner öffentlicher und privater Kulturträger, sowie der Bundesländer, der Kommunen und der Wirtschaft.

 


Association of European Business

Association of European Business (AEB) ist eine nicht kommerzielle privatrechtliche Vereinigung von europäischen und belarussischen Unternehmen, die ihre Mission in der Schaffung von verbesserten Business- und Investitionsbedingungen in Belarus durch die Übernahme bewährter europäischer Praktiken sieht. Die AEB verfolgt ähnliche Ziele wie andere privatrechtliche Wirtschaftsvereinigungen, zu denen insbesondere gehören: Vertretung der Interessen europäischer Firmen, Schaffung einer gemeinsamen Kooperationsplattform für europäische und belarussische Unternehmen, Verbesserung des Geschäftsklimas in Belarus, analytische und interkulturelle Unterstützung der europäischen Unternehmen.

 


MAP JSC

Das Gründerzentrum ist eine Einrichtung zur Unterstützung technologieorientierter, möglichst innovativer Neugründungen und Jungunternehmen bzw. auf Wachstum angelegter Startup-Unternehmen. Daneben trägt das Gründerzentrum zur regionalen Wirtschaftsförderung und Vernetzung bei. Das Gründerzentrum bietet den Unternehmen unter günstigen und flexiblen Bedingungen Mietflächen (Büro, Labor, Produktionsstätten) an attraktiven Standorten; teilweise auch technische Ausrüstung, sowie eine Umfangreiche Service- und Dienstleistungspakete (Beratung, Betreuung bei der Planung, Gründung und beim Aufbau der Firma sowie bei der Infrastrukturausstattung)an. Das Gründerzentrum fördert Unternehmensgründun -

gen, unterstützt junge Unternehmen, verbessert ihre Wachstumschancen in den schwierigen ersten Jahren ihrer Tätigkeit.

 


Deutsch-Kasachische Assoziation der Unternehmer

Die Deutsch-Kasachische Assoziation der Unternehmer (DKAU) repräsentiert eine internationale Vereinigung der Unternehmer Deutschlands und Kasachstans. Die Assoziation entstand 2004, sie genießt die Akzeptanz der Regierungen und pflegt wirksam wirtschaftliche, politische und kulturelle Beziehungen zwischen beiden Ländern. Die DKAU nimmt aktiv als Gründerin des Deutsch-Kasachischen Wirtschaftsrates an der Gestaltung eines günstigen Geschäftsklimas sowie an der Aufbringung von Investitionen nach Kasachstan teil. Die Assoziation organisiert einen Dialog zwischen den Unternehmen und Macht- und Verwaltungsorganen mittels eines jährlichen Forums der Investoren aus Deutschland. Eine der Prioritätsaufgaben der Assoziation ist vom Moment ihrer Gründung die Sicherung und Vertretung der rechtlichen Interessen der DKAU-Mitglieder mittels einer aktiven Zusammenwirkung mit den Macht- und Verwaltungsstellen.

 


Freie Wirtschaftszone Minsk

Für die Stadt und das Gebiet Minsk wurde die Freie Wirtschaftszone Minsk eingerichtet. Heutzutage gehört die FEZ Minsk zu einem der größten Industrieparks in Belarus mit hochentwickelter Infrastruktur, auf dessen Gelände mehr als 120 Unternehmen mit belarussischem und ausländischem Kapital ansässig sind. Wesentliche rechtliche und administrative Erleichterungen, die die FEZ Minsk anbietet, betreffen in der Regel das Zoll- und Steuerrecht, mitunter aber auch andere Rechtsgebiete wie Umwelt-,  Arbeits- oder Sozialrecht.

 


Freie Wirtschaftszone Witebsk

Laut dem Gesetz über Freie Wirtschaftszonen (« O svobodnyh ekonomitscheskich zonach») vom 7. Dezember 1998 wurden in Belarus 6 Freie Wirtschaftszonen eingerichtet. Das Ziel der Einrichtung einer solchen Zone ist der Aufbau international wettbewerbsfähigen, exportorientierten Industriebetriebe sowie deren Entwicklung und Förderung. Die freie Wirtschaftszone Witebsk bietet seit 16 Jahren Investoren eine Kombination aus Gründungs- und operativer Unterstützung, sowie steuerlichen Vergünstigungen. Zusammen mit sechs weiteren Freien Wirtschaftszonen im Land, soll sie ausländischen Investoren den einstieg in Belarus erleichtern.

 


Wirtschaftsclub Russland

Der Wirtschaftsclub Russland ist ein Wirtschaftsclub, der die bilateralen und multilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland / Osteuropa fördert. Als Mitglied des Social Entrapreneursip „Closing the Distance“ reicht unser Netzwerk von Europa bis nach China. Der „Wirtschaftsclub Russland“ soll dabei nicht nur den gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder dienen, sondern auch das soziale und kulturelle Zusammenleben fördern. Neben der Pflege der Kontakte innerhalb der Wirtschaftsclubs ist es auch sein Anliegen, ein Sprachrohr deutscher Unternehmen im Dialog mit Persönlichkeiten und Vertretern der russischen Politik, Wirtschaft, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen zu sein. Dies gilt auch für russische oder Russisch sprechende Unternehmer umgekehrt in Deutschland, Österreich und der Schweiz.