Der Deutsch-Belarussische Wirtschaftsclub e.V. hat das Memorandum zum gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok unterzeichnet

Am 28. September unterzeichnete der Deutsch-Belarussiche Wirtschaftsclub e. V. im Rahmen der 7. Konferenz der deutschen Wirtschaftsclubs aus den MOE-Ländern das Memorandum zur Schaffung des gemeinsamen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok.

 

Der DBWC teilt die Vision der Initiative Gemeinsamer Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok und bekennt sich zu Ihren Zielen und Werten. Wir halten die Initiative für die richtige Antwort auf die aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen auf dem eurasischen Kontinent. In Zeiten, in denen protektionistische Tendenzen und isolationistisches Gedankengut wieder stärker hervortreten, ist es auch Aufgabe der international aufgestellten Wirtschaft, für die Überwindung von Barrieren und internationale Zusammenarbeit einzutreten. 

 

Die wichtigste Botschaft des Memorandums ist das Bekenntnis zu mehr Miteinander, mehr Gemeinsamkeiten, mehr grenzüberschreitender Zusammenarbeit und weniger Wirtschaftsbarrieren. Ein Ziel, dass sowohl wirtschaftliche Prosperität für die Bewohner des angedachten gemeinsamen Wirtschaftsraums verspricht, als auch weniger politische Spannungen - denn Menschen, die miteinader reden und arbeiten, kennen und verstehen einander besser und sind so eher imstande, tragfähige gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. 

 

Wir, die Unternehmensvertreter, wollen mit dieser Initiative unsere Stimme an Entscheider aus Wirtschaft und Politik richten und zur Suche nach bestehenden und Schaffung neuer Gemeinsamkeiten aufrufen, ohne dabei die Differenzen zu vergessen. Ein vollwertiger gemeinsamer Wirtschaftsraum ist ein langer Weg, doch auch heute sind bereits neben großen Schritten in der Politik auch kleine Schritte zum Abbau von technischen Barrieren auf operativer Ebene möglich. Wir rufen dazu auf, diese kleinen und großen Schritte gemeinsam zu gehen.

 

Den gesamten Text des Memorandums, weitere Informationen, sowie die Liste der aktuellen Unterzeichner können Sie auf der Memorandum-Homepage einsehen.